Das Jahr 2014 war für mich ein Umbruchjahr - sowohl für meine Mopszucht als auch im Privaten. Im April 2014 zogen wir von Berbersdorf nach Hainichen um. Das geschah nicht ganz freiwillig. Ich hatte 16 Jahre in Berbersdorf gelebt in einem Haus, das mitten auf dem Feld stand. Ringsum keine Nachbarn. Man öffnete früh einfach das Tor und dann konnten die Hunde frei über die Felder rennen. Das war einfach herrlich.

Das Haus in Hainichen liegt direkt an einer Hauptstraße. Wenn ich mit den Hunden spazieren gehen will, dann müssen wir zuerst mit dem Auto ein Stück fahren, bevor die Hunde dann durch Wald oder Feld streuen können.

Mops & Co waren von der räumlichen Veränderung total begeistert. Ich erinnere mich noch gut an den Tag des Umzuges, als ich alle Hunde und später die Katzen in drei Fuhren von Berbersdorf nach Hainichen brachte. Ich hatte das große Haus so umbauen lassen, dass den Hunden das ganze Erdgeschoss zur Verfügung stand. Ein extra Ausgang in den 2500 m² großen Garten war angelegt worden, über den die Hunde mittels weniger Stufen ins Freie gelangten. Was für eine Aufregung! Jede Ecke des Hauses und des Gartens wurde mit Schwanzwedeln inspiziert. Alles roch neu - alles ein großes Abenteuer. Ich selbst brauchte Monate, um mich an die neue Situation zu gewöhnen. Ich hasse Veränderungen... 

 

Kurze Zeit nach dem Umzug wurde der erste Mops Wurf im neuen Haus geboren, und alles nahm seinen gewohnten Lauf. Hier sehen Sie einen der Welpen aus dieser Zeit: Willy Wonka vom Sachsen Adel, der später an eine Züchterin in die Ukraine verkauft wurde und sehr erfolgreich im In-und Ausland ausgestellt wurde.

Nur ca. eine Woche nach unserem Umzug traf ein neuer Mops Welpe aus US ein, auf den ich mich sehr freute. Die Freude dauerte keine 24 Stunden, denn der Welpe hatte Zwingerhusten, eine hochinfektiöse Krankheit, die innerhalb weniger Tage fast meine ganzen Hundebestand ansteckte. 

Wie unverantwortlich muss ein Züchter sein, einen derart kranken Hund ins Ausland zu verschicken? Erst als der Hund bereits auf dem Weg nach Deutschland war, wurde ich von der Züchterin über die Erkrankung informiert, für mich zu spät , um noch einen anderen Platz für den Mops Welpen zu finden, wo er hätte für ein paar Wochen unterkommen können.

Zwei meiner Mops Hündinnen verloren durch die schwere Erkrankung ihre noch ungeborenen Welpen. ------

Viel Freude hingegen machten mir all die Möpse, die ich in den vergangenen Monaten bzw. Jahren an Aussteller und Züchter im In-und Ausland verkauft hatte und die auf nationalen und internationalen Shows glänzten. 

Hier ein paar Bilder von den Erfolgreichen aus 2014.

In 2014 hatte ich nur ganz wenige Mops Welpen. Zum einen mussten wir uns in unserem neuen Heim erst einrichten, zum anderen war es sicher auch der ganze Umzugsstress und die Zwingerhusten Erkrankung meiner Hunde, die weiteren mopsigen Nachwuchs verhinderten.

Hier ein paar Bilder von Mops Welpen aus diesem Jahr.