Die Mops Zucht vom Sachsen Adel gibt es seit 1999.

Unser erster Mops Wurf fiel im Januar 2000. Ich züchte die Rasse Mops unter dem geschützten Zwingernamen " vom Sachsen Adel " entsprechend des weltweit gültigen FCI Rasse Standarts.

Gegründet wurde unsere Zucht mit den 3 Stammhunden Ch. Kufel Sasquehanna, Ch. Adele Sandrock vom Tengrinor und Mahatma Ginger Ale, die inzwischen verstorben sind. 

Diesen drei tollen Möpsen verdanke ich als Züchter einen idealen Start sowie gesunde und wunderschöne Mops Welpen, die auch bei anderen Züchtern für typvollen Nachwuchs gesorgt haben.

Sheffields Soldier of Fortune

Später wurde ich erstmals über eine Züchterin in Polen auf Möpse mit amerikanischen Blutlinien aufmerksam. Amerikanische Möpse bestechen durch kräftige Knochen, große runde Köpfe und eine saubere Fellfarbe. Für mich stand fest: das ist genau der Mops Typ, den ich züchten möchte.

Es dauerte nicht lang und der erste Import Mops aus US hielt in 2003 bei uns Einzug. George - sein Pedigree Name war Sheffield´s Soldier of Fortune aus der erfolgreichen Zucht von Margery Shriver - war ein kleiner, sehr knochenstarker Rüde mit einem ausdrucksstarkem Kopf und super Pigment. Seine Nachkommen waren ihm sehr ähnlich, wie man anhand der Fotos sehen kann.

Am Anfang meiner Mops Zucht konnte ich mich nicht für schwarze Möpse begeistern. Das lag daran, dass ich nie wirklich einen schwarzen Mops in Deutschland gesehen hatte, der mir wirklich gefiel. Gerade bei schwarzen Möpsen ist ein starker Knochenbau ein Muss, ansonsten wirken sie einfach zu zart.

Später abonierte ich "Pug Talk" , die Mopszeitschrift des amerikanischen PUG DOG CLUB, und in dieser Zeitschrift sah ich schwarze Möpse, die eine Augenweide waren. Es dauerte eine Weile, bis es mir gelang, zu Jean und Bob Anderson ( Kesander Pugs ) Kontakt auzubauen und ihr Vertrauen zu gewinnen. Die Andersons sind in US berühmt für ihre schwarze Mops Zucht. Ms. Anderson hat selbst Jahre lang Möpse in US auf shows gerichtet. Schließlich kam der glückliche Tag im Sommer 2005, an dem ich meinen ersten Kesander Mops Merlin nach Hause holen konnte. Ein Jahr später kam Beatrice aus der Kesander Zucht dazu. Diese beiden tollen schwarzen Möpse bildeten die Grundlage meiner schwarzen Mopszucht.

Inzwischen leben 4 Generationen - die Nachkommen meiner Kesander Möpse - in meinem Haus.

Hier sehen Sie Merlin und Beatrice und einige ihrer bildschönen Nachkommen. 

Über die Jahre entstand aus all den wohlüberlegten Importen und Verpaarungen der typische Sachsen Adel Mops. Wie ich oben schon sagte, züchte ich nach FCI Standart. Er sagt: ein Mops soll " multum in parvo" sein - also klein, aber mit viel Substanz. Genau DAS ist es, was mir an der Rasse und am amerikanischen Mops Typ gefällt.

Ein paar Jahre später entschied ich mich, einen weiteren schwarzen Mops in US zu kaufen, da ich Anschlussblut für meine Kesander Nachkommen brauchte. Ich fand Brindun´s Blues Legend bei Kathy Brindun, und er war genau das Richtige für meine Zucht, da er im " Hintergrund " ebenfalls etwas Kesander Blut hatte, ansonsten aber viele neue Blutlinien mitbrachte.

Hier sind Fotos von "BB" und seinen gelungenen Nachkommen.

Ich möchte an dieser Stelle nicht sämtliche Hunde aufzählen, die ich im Verlaufe der Jahre importiert habe. Nennen möchte ich nur noch Zwei, die aus dem Chilenischen Kennel " Didiel" zu uns kamen und meine Mopszucht ebenfalls positiv beeinflussten- Didiel Andes Licanray Chilena und Didiel Andes Pokemon.

Einige Nachkommen all dieser wunderbaren Importhunde sind heute immer noch in meiner Zucht. (Siehe Hündinnen)

Derzeit lebt neben meinem alten Merlin nur ein einziger Mopsrüde bei uns, der gleichzeitig der Vater meiner gegenwärtigen Mopswelpen ist: Ch. Moonstruck´s Bada Bing! Bada Boom!

"Bing" ist das, was man sich als Mopszüchter wünscht: klein, super kurz , mit freier Atmung und einem wunderbaren Wesen. Er ist ein top Vererber , und ich bin sehr froh, dass ich ihn vor nahezu 3 Jahren von der US Züchterin Melissa Standish ( Moonstruck Pugs) bekommen habe.

Für einen Hundezüchter muss es oberste Priorität haben, gesunde Hunde zu züchten, die dem Standart so nahe wie möglich kommen. Gesund im Sinne von beweglich, gut atmend und frei von Krankheiten, die die Lebensqualität unserer Hunde beeinträchtigen. Standartgemäß im Sinne von rassetypisch - wobei sowohl das Aussehen als auch das charmante Wesen dieser Rasse gemeint ist.

Ch. Xantano vom Sachsen Adel