Der Historische Mops
Vielen Dank an Mag. Karl Kiesenbauer, der mir bei der Sammlung dieser historischen Mopsbilder und Gemälde behilflich war!

De Seve After Jacques: Le Doguin 18. Jhd.

Leonard Knyff: Old Virtue 1702

Johann Hartung: Selbstportrait mir seinem Mops 1745

William Hogarth: The House of Cards 1730

William Hogarth: Die Heirat mit einer Witwe

Antoine Pesne: Der Orzelska Mops 1730

Louis Michel van Loo: Princess Golitsyna 1759

Künstler unbekannt: Lady with Pug 1787

Francisco de Goya: La Marquesa de Pontejos 1786
 
Richard Ramsey Reinagle, frühes 19. Jhd.

Charles van den Eycken: Markszene 1890
 
Johann Hartung: Parrot and Pugs - Spätes 18. Jhd.

Luis Agassiz Fuertes: Pugs 1919

Künstler unbekannt: Entstehung um 1910

Annette Kellermann und schwarzer Mops - 1914

Horatio Couldery: Dinner For Two 19. Jhd.

Horatio Couldery: A Pug 19.Jhd.

Horatio Couldery: Pug Puppies in a Basket 19. Jhd.

Horatio Couldery: Punch a Pug 19. Jhd.

Charles Burton Barber: Girl with Pug 1879

Charles Burton Barber: Tiger Girl with Pug

Charles Burton Barber: A Family of Pugs (Queen Victorias´s Pugs)

Richardson Brothers, Untitled 1901

Unbekannter Künster: Mitte 19. Jhd.

Napoleon Sarony : Untitled 1890

Lucia Mathilde von Gelder: A Pugnacious Pupil 19. Jhd.

Wilson Hepple: The Swarland Pugs Ende 19. Jhd.

Alfred Brehm - 1927
Brehm war ein Mopshasser. Von ihm stammt der Ausspruch: " Die Welt wird nichts verlieren, wenn dies abscheuliche Tier den Weg allen Fleisches geht..."
 
Leider war auch Wilhelm Busch ( 1832 - 1908 ) der Meinung, dass der Mops nichts weiter als ein fauler, dummer "Witwentröster" sei...
Die Strafe der Faulheit
Fräulein Ammer kost allhier
Mit Schnick, dem allerliebsten Tier


Sie füttert ihn, so viel er mag,
Mit Zuckerbrot den ganzen Tag.


Und nachts liegt er sogar im Bett,
Da wird er freilich dick und fett.


Einstmals, als sie spazieren gehen,
Sieht man den Hundefänger stehen.


Er lockt den Schnick mit einer Brezen.
Das Fräulein ruft ihn voll Entsetzen.


Doch weil er nicht gehorchen kann,
Fängt ihn – gripsgraps! – der böse Mann.


Seht, wie er läuft, der Hundehäscher!
Und trägt im Sack den dicken Näscher.


Gern lief er fort, der arme Schnick,
Doch ist er viel zu dumm und dick.


"Den schlacht´ ich!" spricht der böse Mann,
"Weil er so fett und gar nichts kann."


Das Fräulein naht und jammert laut,
Es ist zu spät: da liegt die Haut.


Zwei Gülden zahlt sie in der Stille
Für Schnickens letzte Außenhülle.


Hier steht der ausgestopfte Schnick.
Wer dick und faul, hat selten Glück.