Ich möchte an dieser Stelle nichts aus dem Rasse Standart zitieren, sondern kurz meine eigenen Erfahrungen mit der Rasse wiedergeben.

Voranstellen möchte ich ein Zitat von Martin Rütter, das mich zum Lachen brachte, denn damit trifft Rütter den Nagel auf den Kopf:

>>> Der Mops ist der Menschlichste, was die Hundewelt zu bieten hat. Wenn ein Mops die Wahl zwischen Mensch und Hund hat, geht er zum Menschen. Der Mops ist menschensüchtig, er ist auf die Familie bezogen. Er hat auch mehr vom Menschen als vom Hund: Er schnarcht lauter als jeder erwachsene Mann; und wenn man um halb sechs mit ihm spazieren will, guckt er verdattert und sagt: Weck mich um elf noch mal. <<<

(Quelle: http://www.noz.de/deutschland-welt/medien/artikel/88793/hundeprofi-martin-rutter-beantwortet-harte-gewissensfragen )

Es gibt in der Tat kaum eine Rasse, die so facettenreich ist wie ein Mops. Ein Mops ist ein Meister der Anpassung. Kommt ein Mops in eine aktive und sportbegeisterte Familie, so wird es ihm ebenfalls ein Bedürfnis sein, sich zu bewegen. Lebt ein Mops bei Menschen, die es eher gemütlich lieben und gern mal die Beine vor dem Fernseher hochlegen, dann hat der Mops kein Problem damit, es ihnen gleichzutun.

Der Mops liebt Kinder und den Trubel, den sie machen. Aber ein Mops kann auch einem einzelnen, vielleicht einsamen Menschen, ein perfekter Seelentröster sein. 

Der Mops ist ein Komiker und Entertainer, der es perfekt versteht, seine Familie zu unterhalten und um den Finger zu wickeln. Er wird nicht müde, den Menschen, die er liebt, seine Liebe zu zeigen, man möchte fast schon belustigt sagen - aufzudrängen.

In einem Haus , in dem ein Mops lebt, gibt es keine Langeweile. Er folgt seinem Menschen auf Schritt und Tritt, weil er überall dabei sein muss - sei es bei der Hausarbeit, im Garten oder im Urlaub: ein Mops will immer da sein, wo seine Familie ist.

Wenn man mit einem Mops oder mehreren unterwegs ist, trifft man in der Regel nur auf zwei Sorten von Menschen. Die erste schreit begeistert: Sieh mal ein Mops! und fällt dabei vor dem Aristokraten auf die Knie, um ihn zu knuddeln und um anschließend jede Menge Mops Haare auf der eigenen Bekleidung als Souvenir nach Haus zu tragen.

Die zweite Sorte macht keine Hehl daraus, das sie die kleine Knutschkugel hässlich findet.

Ein echter Mops Liebhaber geht lächelnd weiter und hat maximal Mitleid mit dieser Sorte Mensch, denen ein guter Hundegeschmack ganz offensichtlich abgeht.

Ein Mops ist nun einmal kein Durchschnittshund: er wird entweder heiß geliebt oder eben nicht.

Der Mops ist ein Philosoph. Man muss sich nur sein Gesicht anschauen. Die vielen dicken Falten kommen nicht von Kummer und Sorgen, vielmehr wohl daher, dass er von Welpenbeinen an darüber grübelt, wie er seine Menschen glücklich machen und unterhalten kann. 

Möpse machen glücklich.

Ich möchte fast behaupten, dass einer, der auf den Mops gekommen ist, Zeit seiner Lebens der Rasse verfallen ist, selbst dann, wenn andere Hunderassen sein Leben tangieren.

Mopsbesitzer sind ein ganz eigenen Völkchen. Sie haben kein Problem damit, Mopshaare, die bekanntlich Widerhaken haben, täglich neu aus der eigenen Kleidung zu bürsten oder aus ihren Persern zu saugen.

Das Schnarchen ihres Mopses ist Musik in ihren Ohren und wenn ein Mops dem Bewegungsdrang seiner Menschen nicht mehr folgen kann , wird er zur allgemeinen Erheiterung anderer Passanten kurzerhand in ein Wägelchen gesetzt und gefahren.

Das Wichtigste für einen Mops ist, dass er überall dabei sein darf und dass er von seiner Familie ernstgenommen wird. Ein Mops hält sich für wichtig und unentbehrlich, daher würde es wenig Sinn machen, wenn er täglich von seinen Besitzern stundenlang allein gelassen würde.