Hunde sind Fleischfresser. Ihr kurzer Darm ( im Vergleich zu Pflanzenfressern) ist dafür gedacht, Eiweiß schnell zu verarbeiten . Auch wenn uns die Futtermittelindustrie weismachen will, dass Fertigfutter die beste Nahrung für unsere Hunde ist, stimmt das so nicht.

Was ist im Trockenfutter drin? Glaubt man den Herstellern, dann enthält es einen großen Anteil an frischem Fleisch, Vitaminen, Gemüse und Spurenelementen. Die Wahrheit sieht anders aus. Fertigfutter enthält so gut wie gar kein Fleisch, sondern zum großen Teil nur Abfälle aus der Tierproduktion, wie Federn, Krallen, Schnäbel, Hirn, Hufe, Borsten, Embryos und Abfälle von Abdecker Tieren, die sowohl schädliche Hormone als auch Antibiotika enthalten.

Trockenfutter enthalten einen großen Teil an Mais und Soyamehl sowie verdorbenes Abfallfett aus der Lebensmittelindustrie, das - wie wir wissen- krebserregend ist. Darüber hinaus enthält Fertigfutter Zucker, der den Zähnen unserer Vierbeiner schadet.

Tierfutterproduzenten vermerken auf der Verpackung, dass das Futter frei von Antioxidatien und anderen Zusätzen sei. Aber stimmt das? Die Zulieferer, die den Herstellern das sogenannte " Fleisch " liefern, müssen die Bestandteile ihrer Produkte nicht angeben. Ihre Rohstoffe enthalten nachweislich Nitrit, Ethoxyquin ( EQ ), BHT und BHA, alles Stoffe, die benutzt werden, um die " Zutaten" haltbar und angenehm in der Farbe und im Geruch zu machen. EQ hat in Tierversuchen gezeigt, dass es zu Leberkrebs führt.

Der auf der Verpackung angegebene "Rohfasergehalt" ist nichts anderes als billige Zellulose, teils Sägespäne, die bei unserern Hunden zu Verdauungsproblemen, Darmgasen und Mundgeruch führen.

Nun, haben Sie noch Lust, Ihren Hund mit diesem Fraß krank zu machen und in Zukunft zahlender Dauergast beim Tierarzt zu sein? Wenn Sie noch mehr zu den Inhaltsstoffen von Trockenfutter lesen wollen, dann geben Sie bei Google einfach die Frage ein: Was ist im Trockenfutter wirklich drin?

Mittlerweile führt man den Verbraucher völlig in die Irre, indem nunmehr teure Trockenfutter angeboten werden, die gar kein Getreide mehr enthalten, sondern angeblich " 80 % frisches Fleisch". Mag sein , ein Hund ist keine Kuh, aber ein gewisser Anteil von Getreide schadet ihm nicht, hingegen 80 % verseuchte Abfälle - wie oben beschrieben - schon.

Mit natürlicher, geschweige denn gesunder Ernährung hat Trockenfutter also nichts zu tun. In letzter Zeit gibt es immer mehr Hundehalter, die "barfen", also ihre Hunde wieder rein natürlich ernähren wollen. Eine gute Sache , vorausgesetzt man weiß, was für ein Fleisch man da seinem Hund anbietet. Ist es ein Fleisch, das man auch in der Lebensmittelindustrie für Menschen einsetzen könnte, dann wäre das optimal. Sollte das Fleisch aber von Tieren stammen, die notgeschlachtet und vorher mit Antibiotika und Hormonen behandelt wurden, um sie wieder auf die Beine zu stellen, dann wäre das fatal. Woher soll der Käufer wissen, woher das Barffleisch stammt, das teuer im www angeboten wird ? Wie wir wissen, darf in der EU jeder seine Lebensmittel und Futtermittel mit BIO auf dem Ettiket kennzeichen, beispielsweise "Hühner vom Bio Bauernhof", auch wenn da von Bio weit und breit nichts enthalten ist.

Erst kürzlich habe ich einen Fernsehbericht über BIO Eier und BIO Hühner gesehen. Weder die Hühner noch die Eier hatten jemals einen Sonnenstrahl abbekommen. Der Verbraucher wird getäuscht, beschissen und zahlt für wenig Qualität viel Geld.

Meine Hunde bekommen generell nur Fleisch, das ich in Supermärkten oder beim Fleischer kaufe (abgesehen von Blättermagen). Alles andere ist mir suspekt.

Wie soll man nun einen Mops ernähren?

Der Hund als Nachkomme des Wolfes ist ein Fleischfresser. Also ist es logisch, dass der größte Teil seiner Nahrung aus Fleisch bestehen muss. 

Nehmen wir uns die Natur als Vorbild - wen sonst?

Wölfe, Löwen und andere fleischfressenden wilden Tiere ernähren sich ausschließlich von Fleisch, also muss ein gesundes Hundefutter aus wenigstens 80 % tierischem Eiweis bestehen. Bekommt ein Fleischfresser zu viel Pflanzenkost ( Getreide, Kartoffeln , Reis), dann führt das unweigerlich zu Darmproblemen, da ein Hund eben einen kürzeren Darm hat als ein Pflanzenfresser.

Beobachten wir Löwen / Wölfe bei der Jagd und beim Fressverhalten, so sehen wir, dass zuerst die Innereien des Tieres gefressen werden. Im Darm des erlegten Tieres findet der Fleischfresser Vitamine und Minerale, die er so nirgendwo findet. Der Rest der Tieres besteht aus Fleisch, Haut Fell und Knochen. All dies bildet eine gesunde Mahlzeit.

Mindestens 80 % des Hundefutters sollte tierisches Eiweis sein: Fleisch oder frischer Fisch , auch gekochtes Fleisch oder Fisch kann mit zum Einsatz kommen. Darüber hinaus Knochen, Knorpel, Sehen, Flechsen und Haut. Das Fleisch kann von jedem Pflanzenfresser stammen ( Rind, Wild, Lamm, von mir aus auch Pferd, wer das über sich bringt).

Daneben ( siehe Naturbeispiel) sollten unsere Hunde ein bis zweimal wöchentlich rohen, nur ausgeschüttelten Blättermagen oder Pansen bekommen. Das enthält alle Vitamine und Minerale, die ein Hund braucht. Außerdem müssen diverse Innereien auf dem Speiseplan stehen: Herz, Leber, Nieren, Magen, die kurz angekocht verfüttert werden.

 

Milchprodukte, wie Joghurt, Mozarella, Magerquark oder Ziegenmilch bringen Abwechslung auf den Speiseplan und sind richtig gesund, besonders für Mops Welpen. Der für den Knochenaufbau benötigte Calcium und Phosphor Gehalt, der industriell hergestelltem Futter angeblich zugesetzt wird, ist auch in Knochen enthalten.

Daher erhalten meine Möpse ab dem 5. Monat, also nach dem Zahnwechsel ein-bis zweimal wöchtlich Rinder Rippen oder rohe Hähnchenflügel. Keine Angst, Hühnerknochen splittern nur im gekochten Zustand. Die Haut eines rohen Hähnchens ist wie Gummi und reibt beim Kauen den Belag von den Zähnen. Wenn man sich überlegt, dass es Leute gibt, die ihren Hunden die Zähne putzen, statt ihnen Knochen zur Zahnpflege anzubieten, dann findet man da kaum noch Worte.

 

Öfter als 1x in der Woche sollte aber kein Hund Gefügel erhalten, weil Hähnchen oder ganz besonders Puten mit Antibiotika belastet sind. 20 % des Hundefutters besteht aus entweder gekochtem Reis oder Kartoffeln und einem Esslöffel gekochtem Gemüse. Darüber kommt ein Teelöffel hochwertiges kaltgepresstes Lein- oder Diestelöl. Das alles wird nun mit rohem oder gekochten Fleisch gemischt. Mops Welpen können statt des gekochten Gemüses auch einen Teelöffel Gemüse aus den Menügläschen bekommen, die für menschliche Babies hergestellt werden. Auch meine erwachsenen Hunde mögen das gern. 

Das Frischfleisch kann auch ab und zu durch Dosenfleisch ersetzt werden. Dabei handelt es sich auch um industriell gefertigtes Futter, hat aber im Vergleich zu Trockenfutter einen tatsächlichen Anteil an reellem Fleisch. Probieren Sie einmal die Sorte "Rinti ". Dort finden sich tatsächlich ganze Herzen und Fleischstücke im Futter.

Einmal in der Woche gibt es ein rohes Eigelb aufs Futter, das ist für Mops und Akita das Highlight der Woche. Bitte kein rohes Eiweiß füttern!!! Frischkäse oder Joghurt sollten ebenfalls auf dem Speiseplan eines Hundes stehen.

Die Zutaten für ein gesundes Mops Futter

Während des Fellwechsels erhalten alle meine Hunde 2 - 3 mal pro Woche etwas Bäckerhefe unters Futter. Vitamin B ist bekanntermaßen gut für das Haar ( Fell ) und beschleunigt damit den Fellwechsel.

Verschieden Obstsorten wie Apfel, Banane, Mandarine werden gern von den Hunde genommen und sind in ganz kleinen Mengen verträglich. Ansonsten darf Vitamin C dem Hund nicht extra zugeführt werden, weil der Körper eines Hundes im Gegensatz zum Menschen selbst Vitamin C bilden kann. Mittlerweile gibt es sogar Trockenfutter, denen Vit. C als " Besonderheit "zugesetzt ist. Was für ein Blödsinn!

Für seinen Hund zu kochen und das Futter selbst zusammenzustellen, ist sicher ein wenig aufwändiger als die Trockenfutterfütterung, aber eben auch gesünder, und ihr Mops wird es Ihnen mit Vitalität und guter Gesundheit danken.

Quellennachweis

http://www.welt.de/wissenschaft/article13435563/Deutsche-servieren-Haustieren-den-letzten-Frass.html
http://www.weissepfoten.de/HOS/trockenfutter.htm 

Noch ein Hinweis zum idealen Gewicht bei einem Mops: laut FCI Standart soll ein Mops zwischen 6,5 - 8,5 kg wiegen bei einer Schulterhöhe von 25 - 28 cm. 

Wenn Sie von oben auf einen stehenden Mops schauen, dann soll er in der Hüfte genau so breit sein wie in der Schulter. Taille wie bei einem Dobermann ist bei einem Mops nicht angesagt. 

Fühlen Sie immer einmal die Rippen bei Ihrem Mops. Wenn man sie mit leichtem Druck erfühlen kann, ist das Gewicht in Ordnung. Müssen Sie "bohren", um die Rippen zu finden, ist er zu fett. Wenn Sie die Rippen schon beim Streicheln fühlen, dann ist er viel zu dünn. 

Ein Mops soll wie in Mops aussehen, nicht wie ein Hungerhaken. Bei Welpen bis zum 7. / 8. Monat gilt: so viel Monate der Mops Welpe bzw. Junghund alt ist, so viel Kilo darf er wiegen, also 4 Monate = 4 Kilo, 7 Monate = 7 Kilo. 

Meist ist ein Mops mit 8 Monaten in der Höhe bereits ausgewachsen , und es kommt nicht mehr so viel neues Gewicht dazu. Wenn der Hund 8 - 9 Monate ist und bereits 8,5 Kilo wiegt, dann sollte man die weitere Gewichtsentwicklung im Auge behalten. Gelegentlich sieht man Möpse, die 32 cm oder sogar größer sind. In ihrem Falle ist es klar, dass sie auch etwas mehr wiegen dürfen. 

Die züchterischen Maßnahmen sollten aber darauf abzielen, möglichst kleinere Möpse zu züchten, schließlich handelt es sich bei den Hunden um eine Zwergrasse.